Abschied von Pater Sabu im Sommer 2019 und Auswirkungen des Stellenplanes 2025 auf unsere Gemeinde

In der Gemeinde wurde es schon länger gemunkelt- jetzt ist es leider amtlich: das Bischöfliche Generalvikariat hat die Gemeindegremien informiert, dass uns Pater Sabu im Sommer verlassen wird.

Da auch unsere Nachbargemeinden St. Cyriakus und St. Bernward keine Pfarrverwaltung haben, wird für die drei Gemeinden der Stellenplan 2025 des Bistums vorgezogen.

Domkapitular Martin Wilk informierte die Gremien schriftlich über diesen Vorgang. Er erläuterte, dass Herr Probst Heine die kommissarische Leitung von St. Cyriakus und St. Bernward im Sommer abgeben wird und dankte ihm für seine Arbeit. Ziel ist es seitens des Bistums bis Herbst 2019 einen Pfarrer als Leiter der drei Gemeinden einzusetzen.

Die Gemeinde wünscht Pater Sabu alles Gute für sein weiteres Wirken. Zu schnell sind die zehn Jahre in unserer Gemeinde vorbeigegangen. Wir werden auch deshalb das 25-jährige Priesterjubiläum mit Sabu am 13. April in Vechelde ausgelassen feiern.

 

Was bedeutet der Stellenplan 2025 für unsere Gemeinde?

Der Stellenplan 2025 sieht vor, dass die drei Gemeinden Hl. Geist, St. Cyriakus und St. Bernward eigenständig bleiben, also bewusst nicht zusammengelegt werden. Die Gemeinde Gremien tagen und entscheiden weiter unabhängig voneinander. Ändern wird sich allerdings der Personalschlüssel der hauptamtlichen Mitarbeiter.

Für die drei genannten Pfarrgemeinden wird ein Pfarrteam zuständig sein, welches aus einem leitenden Pfarrer, einem Priester und einem Gemeindereferenten besteht.

Da wir uns in den Gemeindegremien mit dieser Entwicklung beschäftigt haben, haben wir mit dem Bistum abgestimmt, dass Lehndorf der Europäische Sitz der „Missionare des Hl. Franz von Sales“ wird. Dies hat zur Folge, dass auch weiterhin mindestens ein indischer Priester in Lehndorf beheimatet ist.

Ob und wie sich dieser Priester in den oben genannten Stellenplan eingliedert, muss sich aber noch zeigen. Die genauen Auswirkungen des Stellenplanes sind zur Zeit noch unklar, aber die lokale Entwicklung in den Gemeinden durch Laien wird in Zukunft wichtiger werden.