Gemeindereferentin Claudia Kreuzig geht nach Hannover

12 ½ Jahre war unsere Gemeindereferentin Claudia Kreuzig bei uns in der Gemeinde. Am 1. November beginnt ihr Dienst an ihrer neuen Wirkungsstätte im überpfarrlichen pastoralen Personaleinsatz in St. Godehard und St. Heinrich in Hannover. 

Liebe Gemeinde,

seit Februar 2006 arbeite ich bei Ihnen als Gemeindereferentin. Diese Zeit geht nun mit dem September zu Ende. Ich werde nach Hildesheim ziehen und Braunschweig verlassen.

Im März ist meine Mutter in eine kleine Wohnung gezogen, in der sie sich sehr wohl fühlt. Und da ich gesagt habe, wenn es denn so weit ist, übernehme ich mein Elternhaus, wo es noch einiges zu tun gibt, so dass ich mir den Oktober dafür frei geschaufelt habe.

Am 1. November beginnt dann mein Dienst im überpfarrlichen pastoralen Personaleinsatz in St. Godehard und St. Heinrich in Hannover. Es ist halt näher als Braunschweig, und ich kann mich mit den Öffis bewegen. Mein Mann bleibt noch ein Weilchen in Braunschweig, damit er zu seinem Arbeitsplatz nicht auch pendeln muss.

In den 12 ½ Jahren in Heilig Geist, Braunschweig, mit St. Gereon in Vechelde und St. Elisabeth in Wendeburg habe ich viele, viele Kinder zur Erstkommunion und Jugendliche zur Firmung begleitet und dabei einiges erlebt, was durchaus ein Buch füllen könnte. Ich habe mit vielen Müttern und Vätern und anderen Ehrenamtlichen als Katecheten zusammengearbeitet und dabei viel Freude gehabt. Mit den Priestern und Pfarrern in dieser Zeit war es immer eine gute Zusammenarbeit.

Dankbar habe ich erlebt, wie viele von Ihnen sich für Ihre Gemeinde eingesetzt haben, sich mit Kreativität, Freude und Zeit in allen Bereichen engagiert haben. Viele Gottesdienste und Feste haben wir miteinander vorbereitet und gefeiert. Große Freude gemacht haben mir auch die ökumenischen (hauptsächlich im Vechelder Bereich) Aktivitäten.

So danke ich Ihnen und Euch allen von ganzem Herzen für die Zeit mit und bei Ihnen und Euch! Viele, viele schöne Erinnerungen werde ich mitnehmen und bewahren und mich freuen über den einen oder anderen Kontakt, der die Trennung überdauert. (Ich hoffe, auch Sie behalten mich in guter Erinnerung, nachdem ich Sie nun nach 24 Jahren von dem Namen „Kreuzig“ befreie.)

So gehe ich mit einem weinenden Auge, weil ich weiß, was ich zurücklasse, aber doch auch mit einem lachenden Auge, weil ich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen gespannt bin. Liebe Gemeinde, bleiben Sie so engagiert oder stoßen Sie auch dazu: es lohnt sich!

Von Herzen wünsche ich Ihnen Gottes Segen und verabschiede mich mit herzlichen Grüßen.

Ihre Claudia Kreuzig