Zwei heilige Soldaten: Gereon und Martin

Gereon und Martin

Insbesondere für unsere Kirche in Vechelde gibt es aktuelle Bezüge zu beiden Heiligen. Zum einen ist am 10. Oktober der Gedenktag unseres Namenspatrons Gereon von Köln ...

Sankt Gereon

Oft wird gefragt, wie die Kirche in Vechelde zu ihrem Namen kommt.

Der Legende nach war der Gereon (geboren um 270; gestorben 304) Offizier einer römischen Legion. Wegen seines christlichen Glaubens und weil er sich weigerte, sich an Christenverfolgungen zu beteiligen, wurde er enthauptet. Später wurde er heilig gesprochen und zum Schutzpatron der Soldaten ernannt.

Besonders im Kölner Raum wird Sankt Gereon verehrt. Als in den 1950er Jahren die "Kölner Mannesjugend" mit einer großzügigen Spende am Neubau unserer Kirche in Vechelde beteiligte, baten sie darum, dass die Kirche nach diesem Heiligen benannt wird.

(Quelle: Wikipedia und zur Geschichte von St. Gereon siehe auch hier)

 Sankt Martin

Auch Martin war ebenfalls ein römischer Soldat. Er wurde um 316 geboren und leistete in der kaiserlichen Armee seinen Pflichtdienst, als er den christlichen Glauben kennenlernte und sich im Jahr 351 taufen ließ. Er bezeichnete sich fortan als "Soldat Christi" und teilte der Legende nach seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler.

Später lebte er als Einsiedler und wurde als Nothelfer und Wundertäter bekannt. Um 370 wurde er zum Bischof von Tours ernannt. Er starb 397 und wurde am 11. November unter großer Beteiligung der Bevölkerung beerdigt.

Sankt Martin in Sankt Gereon

Vielleicht ist es kein Zufall, dass das  Gedenken an den Heiligen Martin gerade in St. Gereon zu einer großen Tradition geworden ist?

Seit über dreißig Jahren wird in unserer Kirche immer am letzten Sonntag vor dem Volkstrauertag ein Martinsspiel vorgeführt um Kinder und Erwachsene einzustimmen auf den anschließenden großen Laternenumzug mit Martinsreiter und Musikzug.

Nun fällt nach 2020 auch in diesem Jahr diese Veranstaltung dem Coronavirus zum Opfer.

Die ehrenamtlichen OrganisatorInnen sehen leider keine Möglichkeit, wie zum einen die Sicherheit der teilnehmenden Kinder und empfindlichen Erwachsenen gewährleistet und zum anderen die schöne Athmossphäre dieser Veranstaltung mit einem vertretbaren Aufwand hergestellt werden kann.

Somit hoffen wir auf ein großes Wiedersehen im kommenden Jahr.